Muss ich wirklich perfekt sein?
Muss ich wirklich perfekt sein?
„Ich hätte es besser machen können.“
„Ich darf keine Fehler machen.“
„Das reicht noch nicht.“
Kommen Ihnen diese Gedanken bekannt vor?
Perfektionismus wird oft als Stärke angesehen. Er kann motivieren und zu guten Leistungen führen. Doch wenn der eigene Anspruch immer weiter steigt, entsteht häufig ein ständiger innerer Druck. Selbst Erfolge fühlen sich dann nicht wirklich gut an – der Blick richtet sich sofort auf das, was noch besser hätte sein können.
Hinter Perfektionismus steckt oft mehr als der Wunsch, alles richtig zu machen. Häufig haben Menschen früh gelernt, dass Anerkennung oder Wertschätzung mit Leistung verbunden sind. Daraus kann die Überzeugung entstehen: „Ich bin nur dann gut genug, wenn ich perfekt bin.“
Auf Dauer kann dieses Muster zu Erschöpfung, Selbstzweifeln, Ängsten oder dem Gefühl führen, nie wirklich abschalten zu können.
In der Psychotherapie geht es nicht darum, Ansprüche aufzugeben oder sich mit weniger zufriedenzugeben. Vielmehr kann es helfen zu verstehen, woher der innere Druck kommt und wie ein freundlicherer Umgang mit sich selbst gelingen kann. Wer die eigenen Muster erkennt, gewinnt oft mehr Freiheit, Gelassenheit und Lebensqualität.
Vielleicht geht es nicht darum, perfekt zu sein – sondern ausreichend gut.
In meiner Praxis für Psychotherapie in 1010 Wien begleite ich Menschen, die unter hohem Leistungsdruck, Selbstzweifeln, Stress oder Erschöpfung leiden. In einem geschützten Rahmen können wir gemeinsam Ihre persönlichen Muster verstehen und neue Wege entwickeln.
Ich freue mich darauf, Sie in einem Erstgespräch kennenzulernen.